Bartöl Anwendung – der Bartpflege Guide für Männer (2022)

Bartpflege Tipps mit Bartöl

Voll im Trend: Bartöl. Wir zeigen dir wie die richtige Bartöl Anwendung aussieht und welche Bartöle du dir näher ansehen solltest. Der wiederentdeckte Trend zum (Voll)Bart geht rasant und ungebremst in die nächsten Runden. Von männlichen Filmstars über den Barkeeper in deiner Lieblingskneipe bis hin zum besten Kumpel: Bartträger soweit das Auge reicht. Selbst in der Beletage von Business, Investment und Hochfinanz ist der maskuline Bart kein No-Go mehr.

Bartöl voll im Trend

Manager, Vorstände und andere Führungspersönlichkeiten sind längst mit auf den angesagten Zug aufgesprungen und haben den wiedererweckten Trend für sich entdeckt.

Ein übergeordneter Fakt eint unsere neue Generation von selbstbewussten Bartträgern: Stets gepflegt muss dieser sein, der eigene Gesichtsschmuck.

Dies benötigt neben etwas Zeit und einiger Hingabe vor allem eine Sache: Das richtige Produkt für die optimale Bartpflege.

Ähnlich wie die Haare auf dem Kopf haben auch deine Barthaare spezielle Bedürfnisse, die aber mithilfe der passenden Bartpflege mit relativ überschaubarem Aufwand erfüllt werden können.

Die Zeiten, wo das männliche Geschlecht beim Gebrauch des Stichwortes „Pflege“ automatisch nur an das eigene Auto dachte sind gottseidank endgültig vorbei.

Man(n) zeigt gern, was das Gesicht zu bieten hat und sorgt mit einer angemessenen Pflege für einen strahlend-sauberen Look!

Männer Bartpflege mit Bartöl

Hautprobleme sind auch Bartprobleme

Jeder Bartträger von uns kennt die angenehmen Freuden, aber auch die vereinzelten Probleme, die das Sprießen und Tragen eines Bartes begleiten.

Spontanes Jucken, eine trockene Haut, mitunter Schuppenbildung und eine an einzelnen Tagen unbezähmbare Bartpracht.

Die Abdeckung der Haut durch den Bart sorgt dafür, dass deiner Gesichtsoberfläche weniger UV-Licht zugeführt wird.

Dadurch wird sie anfälliger und gefährdeter für äußere Umwelteinflüsse.

Deine Haut tendiert zur Trockenheit, sie juckt eher und bildet mitunter sogar Schuppen?

So geht es dann auch deinem Bart. Die Folge: Keine ausreichende Nährstoffzufuhr mehr und allmähliches Austrocknen.

Das hat raue und kratzige Barthaare und damit ein ungepflegtes Äußeres zur Folge.

Was ist Bartöl?

Hier kommt nun die richtige Bartöl Anwendung ins Spiel.

Bartöl beinhaltet Bestandteile von Trägerölen, die auch als Basisöle bezeichnet werden.

Dies ist meist eine spezielle Kombination aus Mandel, Hanf, Jojoba, Traubenkern, Vitamin E und Spurenelemente anderer Inhaltsstoffe.

Diese Öle sorgen während der Bartpflege für eine ausreichende Versorgung deiner Haut mit erfrischender Feuchtigkeit und revitalisierenden Nährstoffen.

Oft finden sich noch Anteile ätherischer Öle wie Teebaum, Zeder oder Pfefferminz in der Zusammensetzung. Die werden aber hauptsächlich wegen ihres Dufts verwendet.

Falls du übrigens noch nicht zufrieden bist mit deinem Bart, kannst du dir unsere besten Tipps zum Bart wachsen lassen durchlesen. 🙂

Was für die Frauen die Pflegespülung und der Conditioner für deren Haare bewirken, das besorgt das Bartöl beim Gesichtshaar von uns Männern.

Es lässt sich mit einem feinen Whiskey vergleichen: Beides sind edle Tropfen aus natürlichen Inhaltsstoffen mit einfacher Handhabung und einem jeweils besonders durchschlagenden Effekt. 😉

Ein hochwertiges Öl steht für eine komplette und vollkommene Bartpflege, die auch äußerst anspruchsvolle Bartträger unter uns zufriedenstellt.

Die richtige Bartöl Anwendung

Unsere Barthaare neigen grundsätzlich zu einer unterschiedlich ausgeprägten Widerspenstigkeit, die sich an einzelnen Tagen sogar bis zu einer extremen Aufsässigkeit steigern kann.

Da hilft uns auch kein Kamm oder Bürste mehr – die Barthaare entwickeln dann ein Eigenleben und bewegen sich in sämtliche Himmelsrichtungen.

Hier solltest du dann mit ein paar Tropfen feinstem Bartöl zur Bartpflege ansetzen.

Am Anfang aber solltest du sicherstellen, dass deine Hautporen unter dem Bart möglichst rein sind. Das gewährleistet eine wirkungsvolle Bartöl Anwendung.

Dazu gehst du entweder duschen oder wäschst den Bart sehr sorgsam mit warmem Wasser.

Anschließend solltest du den Bart mit einem Handtuch trocknen. Jedoch nicht bis er knochentrocken ist, sondern noch etwas feucht.

Dies erleichtert eine optimale und zuverlässige Bartpflege.

Als nächsten Schritt träufelst du das Bartöl behutsam in beide Handflächen. Dann reibst du es etwas auf deine Finger und massierst es gründlich im Bart ein.

Der feine Film des Öls bändigt die wilden Barthaare und verleiht deinem Gesichtsschmuck einen seidig-feinen Schimmer.

Das Bartöl sollte generell recht sparsam verwendet und vor einer Rasur oder einem Trimmen der Barthaare gründlich ausgewaschen werden.

Nach dem Einmassieren ist es ratsam, dass du zur optimalen Formgebung und Bartpflege einen Bartkamm sanft vom Ansatz bis zu den Spitzen gleiten lässt.

Den glänzenden Abschluss der Pflegeeinheit bildet die Behandlung des Bartes mit einer Bartbürste, die diesem den letzten Schliff zum perfekten Styling gibt.

Die benutzte Menge bei der Bartöl Anwendung richtet sich auch nach dem Ausmaß deines Bartes.

Ein Bart im Anfangsstadium benötigt nur ein paar Tropfen, während ein vollkommener Vollbart dementsprechend mehr behandelt werden muss.

Die richtige Bartöl Anwendung

Wichtige Bartöl Tipps

„Viel hilft viel“ ist jedenfalls immer ein falscher Ansatz in Sachen Bartpflege.

Denn eine zu hohe Menge lässt dein bärtiges Schmuckstück wie eine Speckschwarte glänzen und sehr ungepflegt aussehen.

Vergiß bitte nicht, bei der Behandlung mit der Gesichtshaut unter dem Bart zu beginnen und dich dann durch deinen Bart zu arbeiten.

So verteilst du das Öl auch tatsächlich schonend und gleichmäßig auf alle Barthaare.

Also eine Bartöl Anwendung von der Haut zur Haarwurzel und weiter bis in die Haarspitzen.

Diese tägliche und kontinuierliche Bartpflege beugt Jucken sowie Schuppenbildung vor und verleiht deinem Bart ein weiches Gefühl und einen glänzenden Look.

Die Frage, wie oft du Bartöl verwenden solltest lässt sich pauschal nicht so exakt beantworten.

Am Morgen nach dem Aufstehen und am Abend vor der Bettruhe gelten als fixe Zeitpunkte für einen Einsatz.

Auch nach einer Dusche kann dein Bart eine Ration Öl vertragen.

So kommt er durch regelmäßige Bartpflege mit Bartöl Anwendung immer wieder in Form, erscheint in voller Pracht und bereichert Dein Antlitz.

Bartöl Vorteile

Pflege und Geschmeidigkeit

Das Öl gestaltet deinen Bart vor allem zähm- und kämmbar, was eine intensive Bartpflege und Behandlung erst möglich macht.

Der Bart wird weich und ist so leichter zu frisieren und in eine passende Form zu bringen.

Krause und störrische Haarpartikel werden geschmeidig und bekommen einen dezenten Duft sowie ein leichtes Schimmern.

So wirkt dein Bart nach einer Bartöl Anwendung sauber und gepflegt und wertet dein Erscheinungsbild auf.

Nährstoffe und Schutzfunktion

Die enthaltenen pflanzlichen Bestandteile wirken während der Bartöl Anwendung pflegend und verleihen Deinen Barthaaren eine spürbare Geschmeidigkeit.

Die Nährstoffe beugen spezifischen Problemen wie trockener Haut, Juckreiz sowie Schuppenbildung vor und der sanfte Schutzfilm tritt aggressiven und schädlichen Umwelteinflüssen entgegen.

Angenehme Geruchskomponente

Ätherische Inhaltsstoffe liefern uns Bartträgern im Zuge der Bartöl Anwendung neben ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Schutzfunktion vor allem eine wunderbare Duftkomponente.

Von blumig über fruchtig, herb und pfeffrig bis orientalisch ist die Auswahl sehr breitgefächert und bietet nahezu jedem Bartträger eine passende Variante.

Für wen ist die Bartöl Anwendung ratsam und am besten geeignet?

Generell sollte jeder Bartträger, dem seine Haarpracht wichtig ist und am Herzen liegt, Bartöl regelmäßig anwenden und am besten täglich zur Pflege und Vorbeugung benutzen.

Ob Dreitagebart, kurzer, mittlerer oder voll ausgeprägter Vollbart spielt bezüglich der Bartöl Anwendung keine Rolle.

Ein hochwertiges Öl gehört in Sachen Bartpflege einfach zur Grundausstattung und sollte daher auch in deinem Badezimmer zu finden sein.

Häufige Fehler bei der Bartöl Anwendung

Fehler 1: Falsche Menge

Einen übermäßigen Gebrauch hatten wir schon angesprochen, bei der Bartöl Anwendung gilt eher weniger als mehr.

Zuviel Öl erzeugt einen übersättigten und ungepflegten Eindruck, daher solltest du das Öl eher vorsichtig und behutsam einsetzen.

Fehler 2: Verunreinigung

Wurde das Öl in einem Behälter inklusive Pipette geliefert, dann darf diese niemals mit Deinem Bart in Kontakt kommen, da die Gefahr einer Verunreinigung viel zu groß wäre.

Fehler 3: Kamm statt Hand

Das Bartöl solltest du immer per Hand verteilen, nicht mit einem Bartkamm. Nur durch das Einmassieren mit den Händen und Fingern werden bei der Bartpflege alle Haare mit Öl benetzt.

Fehler 4: Am falschen Ende sparen

Durch die relativ kleinen Fläschchen, in denen das Bartöl meist abgefüllt und erhältlich ist, wirkt das Produkt vielleicht auf dich mitunter sehr teuer.

Der Preis relativiert sich jedoch meist mit Blick auf die hohe Ergiebigkeit und lange Nutzungsdauer der Bartöl Anwendung.

Bartöl Empfehlungen

Hier haben wir eine kleine aber feine Auswahl aus sehr guten Bartölen für dich:

Das Pflegeöl Bart Royal Vanille (30 ml) ist ein Premium-Qualitätsprodukt aus deutschen Landen zu einem erschwinglichen Preis.

Proraso Bart-Öl (30 ml) überzeugt mit einer Duftkomposition aus Zitrus und Zedernholz, das in Drogerien erhältliche Brisk Bartpflegemittel ist auch im Sparpack (2×50 ml) verfügbar.

Camden Barbershop Company bietet mit seinem Original Beard Oil (50 ml) ein Öl mit Weichmacher-Wirkung in einer Duftmischung aus Limette und Zedernholz, Mr.Burtons Barbarian Beard Oil (50 ml) mit Pumpknopf offeriert neben seiner Pflegewirkung ein frisch-holziges Aroma bei der Bartöl Anwendung.

Ebenfalls von Mr.Burton stammt das vegane Naturprodukt Beard Oil Classic (50 ml) mit Pumpspender und das Benjamin Bernard Bartöl in der 100ml-Flasche vereint Öl sowie Conditioner in einem.

Das Bartöl selber mischen?

Wen Du gern Deine eigene individuelle Bartöl-Rezeptur entwerfen möchtest benötigst du ein kleines Abfüll-Fläschchen (etwa 50 ml) und die benötigten Öle.

Hier gibt es zwei unterschiedliche Gruppen, die zu einer abgestimmten Mischung kombiniert werden, die Trägeröle und die ätherischen Öle.

Trägeröle beschreiben bereits im Namen ihre Funktion, sie sind sozusagen eine Grundsubstanz, in der kleine Mengen dominierender Öle beliebig verdünnt werden.

Dies sind dann etwa Safran, Mandelöl, Kokosnussöl, Traubenkernöl oder Arganöl.

Das auch oft verwendete Jojobaöl ist eher ein talgähnliches Flüssigwachs, was als ein natürliches Konservierungsmittel für die Zusammensetzung fungiert.

Die ätherischen Öle dagegen bestimmen hauptsächlich den Duftcharakter der Mischung. Sie besitzen zudem spezielle Wirkstoffe, die sich positiv auf deine Haut und Haarwurzeln auswirken.

Sie sollten aber stets nur tröpfchenweise zur Rezeptur hinzugefügt werden, da sie sonst im Übermass sogar Hautreizungen bis hin zu Verätzungssymptomen hervorrufen können.

Empfindest du dahingehend eine Unsicherheit, dann greife lieber auf Produkte aus dem Handel zurück.

Diese sind geprüft und in ihrer Zusammensetzung freigegeben und mittlerweile in großer Auswahl erhältlich.

Für Einsteiger bietet sich folgendes Grundrezept (50 ml) zum Kennenlernen und Experimentieren an:

  • 25ml Mandelöl
  • 25ml Jojobaöl / Kokosöl
  • 5 Tropfen ätherisches Öl

Unser Fazit

Der Bart ist das markanteste Aushängeschild deiner Männlichkeit.

Doch ohne besondere und kontinuierliche Bartpflege wandelt sich auch die schönste Gesichtsbehaarung sehr schnell zu einem struppigen und verfilzten „Holzfäller-Outfit“.

Und das wirkt auf die Außenwelt eher ungepflegt und unangenehm.

Übrigens gehört dazu auch die richtige Rasur deines Barts!

Zudem kann dieser Zustand mittelfristig neben hygienischen auch gesundheitliche Probleme in Form von Jucken und Brennen bereiten.

Im schlimmsten Fall kann sogar nur noch eine komplette Totalrasur helfen.

Eine regelmäßige und gründliche Bartöl Anwendung ist daher für jeden ernsthaften Bartträger absolute Pflicht.

Ein hochwertiges Bartöl gehört zu deiner Bartpflege-Grundausstattung und ist eine unabdingbare Voraussetzung für einen top gepflegten Bart.

Vollkommen egal, ob du einen Ziegenbart, eine Schifferkrause, einen Koteletten- oder Backenbart oder einen Vollbart dein Eigen nennst: Das sprießende Gesichtsgold sollte dir einige Minuten tägliche Pflege wert sein.

Das Ergebnis dieser Investition macht dich dann umso stolzer!

Die Pflege und die richtige Bartöl Anwendung werden deinen Bart zu einem hervorragenden Markenzeichen deiner Persönlichkeit aufwerten.

Ein gepflegter und schöner Bart als Ausdruck und Statement moderner und zeitgemäßer Männlichkeit!

Let’s do this 🙂